Scumbucket – Heliophobia | 2009 | gF

by Jack on Jan.23, 2010, under Alternative Rock, Experimental Rock,

ARTIST:       Scumbucket
TITLE:        Heliophobia
LABEL:        Noisolution
GENRE:        Rock
SOURCE:       CD
BITRATE:      220 kbps avg
PLAYTIME:     56:36
RELEASE DATE: 2009-00-00
RIP DATE:     2010-00-00

Track List
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1.  Dis My Naff (Part 1)             3:07
2.  Blame                            3:46
3.  Drag                             5:36
4.  Etah                             1:51
5.  Hoyoto                           1:21
6.  Breeze                           4:31
7.  Dis My Naff (Part 2)             2:47
8.  Super "C"                        2:52
9.  Big Step For Mankind             5:41
10. Workalcoholic                    1:29
11. Brid                             3:55
12. Killing Me Dogs                  3:51
13. Big Ants                         3:34
14. Doc Store                        6:00
15. Dead Man Walking                 6:15

Release Notes:

Sorry I was only able to get a review in German:

Nachdem BLACKMAIL nach dem Rauswurf von Sänger Aydo Abay Ende letzten Jahres
erst einmal auf Eis gelegt wurden, hatte Gitarrist Kurt Ebelhäuser neben seiner
Produzententätigkeit endlich auch Zeit, sich um sein zweites Bandprojekt
SCUMBUCKET zu kümmern, zu dessen zehnjährigen Bestehen vor drei Jahren
eigentlich schon eine Neuaufnahme des 1997er Debüts „Heliophobe“ erscheinen
sollte. Da aber gut Ding Weile haben will, dauerte es bis jetzt, ehe das
Vorhaben umgesetzt werden konnte.

Aber das Warten hat sich zweifelsohne gelohnt. Nicht nur das Artwork, für das
übrigens die Fans vermittels eines Preisausschreibens verpflichtet wurden,
spricht für sich. Neben dem aufklappbaren, 16-seitigen Leporello mit
Interpretationen des ursprünglichen Covers bietet „Heliophobia“ einen
runderneuerten Sound, dem man die jahrelange Studio-, Bühnen- und Band-Erfahrung
anhört. Wohlgemerkt im positiven Sinne, denn zusätzlich zur hochwertigen
Produktion steckt in jedem Ton auch unverminderte Spielfreude. Zwischen
Post-Grunge, Alternative und Space-Rock sind 15 Songs wiederauferstanden, die
allerdings keineswegs einfach digital aufgemotzt kopiert wurden, sondern
teilweise neue Textzeilen, Melodien und Gesangspassagen erhielten. Mitsamt
spontaner Jam-Sessions, die ebenfalls integriert wurden, kann sich das Ergebnis
absolut sehen und hören lassen. Im Vordergrund stehen treibende Gitarren, die
wie beim basslastigen „Drag“ durchaus auch mal noisige Züge annehmen, während
beispielsweise „Big Step For Mankind“ und „Brid“ entspannten Grunge parat
halten. Einer meiner Favoriten ist das knackige „Hoyoto“, dem wunderbar
krachende Langäxte beim stoischen „Breeze“ folgen. Ebenfalls erstklassig agiert
nicht nur die Rhythmusfraktion bei „Dis My Naff (Part 1)“ und „(Part 2)“, auch
die härtere Gangart von „Super „C““ weiß zu begeistern. Bei aller
Gitarrenverliebtheit steht bei SCUMBUCKET Abwechslung ganz oben auf dem Zettel,
so dass über die gesamten 57 Minuten keine Langeweile aufkommt und munter
drauflos gerockt wird. Eine Nummer wie „Killing Me Dogs“ wirkt nur im ersten
Moment ruhiger, schon nach wenigen Akkorden schrammelt der Refrain in bewährter
Manier aus den Boxen, ehe „Doc Store“ auf der Zielgeraden noch einmal in die
Vollen geht. „Dead Man Walking“ erweist sich schließlich als ruhigerer Vertreter
als gelungener Abschluss der fast einstündigen Tour de Force.

Abseits des Mainstreams beweisen SCUMBUCKET mit „Heliophobia“ gleichsam
Zeitlosigkeit und Aktualität. Der Sound strahlt die innere Unruhe der Band in
bester Art und Weise aus und kanalisiert die Energie der Herren Ebelhäuser,
Kennedy, Lucas und Fritsche in fantastische Musik, die bereits im Frühjahr 2010
auf einem weiteren Album verewigt werden soll.

http://www.myspace.com/scumbucketmusic

http://rapidshare.com/files/339646366/Scumbucket-Heliophobia-2009-gF.rar.html

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